Kochkurse für Allergiker

Allergiker und Essen gehen oder selbst Essen kochen – das ist immer ein Spagat in Bezug auf die Zutaten. Nicht ohne Grund stehen auf den Speisekarten der Restaurants in der Regel alle Zutaten. Auf diese Weise können Allergiker entscheiden bzw. sehen, ob sie das Risiko eingehen, dass die Symptome der Allergie durchbrechen durch den Verzehr von ganz bestimmten Speisen bzw. der darin enthaltenen Lebensmittel, die als Auslöser der Allergie gelten. Für Allergiker lohnt es sich – für zuhause – einen Kochkurs zu belegen. Doch auch bei Kochkursen müssen Allergiker einiges beachten. Auch dies hat mit ihrer speziellen Allergie zu tun und natürlich mit den Lebensmitteln, die diese Allergie(n) auslösen.

Was müssen Allergiker beachten

Als wichtigster Punkt gilt wenn Allergiker an einem Kochkurs teilnehmen, dass sie dem Leiter des Kochkurs ihre Allergien & Lebensmittelunverträglichkeiten mitteilen müssen. Die Leiter von Kochkursen werden in einem solchen Fall bei den Rezepten in der Regel darauf achten, dass die Zutaten geprüft werden im Vorfeld, ob diese einem oder mehreren Teilnehmern haben, die bestimmte Lebensmittel nicht vertragen. Sinnvoll kann der Hinweis auf die Allergie auch sein, wenn im Haushalt von einem Teilnehmer ein Allergiker lebt. Grund dafür ist, dass die Person, die an dem Kochkurs teilnimmt, in der Regel auch den Allergiker in der Familie bekochen muss und ihn nicht unbedingt vom alltäglichen Familienessen ausschließen möchte. Allergiker müssen zudem beachten bei der Teilnahme an einem Kochkurs, dass es

Was sollten Kochkurs Anbieter machen

Die Anbieter von Kochkursen gehen in der Regel auf die Wünsche der Teilnehmer ein und berücksichtigen, dass einige unter Allergien leiden. Es kommt hier natürlich darauf an, um wie viele Teilnehmer von einem Kochkurs es sich handelt, die unter einer Allergie leiden. Viele Lebensmittel lassen sich durch andere Lebensmittel ersetzen. Aus ihrer eigenen Küche kennen das die Allergiker bereits. Die Anbieter der Kochkurse sollten bzw. können, wenn Allergiker an einem Kochkurs teilnehmen oder teilnehmen wollen, entweder im Rahmen des Kochthemas, das erlernt werden soll im Kochkurs, grundsätzlich alle entsprechenden Lebensmittel, die die Allergie(n) auslösen, ersetzen für alle oder dem Allergiker beim Erlernen der jeweiligen Rezepte stets einen Tipp für eine Alternative geben. Wichtig ist, dass die Teilnehmer, die an einer Allergie leiden, sich nicht ausgegrenzt fühlen von der übrigen Gruppe der Kochfans, die im Kochkurs noch etwas dazulernen möchten. Neben der individuellen Berücksichtigung von möglichen Allergien der Teilnehmer am Kochkurs oder auch dem Wunsch danach ohne bestimmte Lebensmittel zu kochen, kann der Leiter des Kochkurses, der in der Regel ein erfahrener Koch ist, auch für jede Zutat die Allergene ausweisen und Allergikern daher freistellen, ob sie die Zutat für die Zubereitung des Rezepts verwenden oder doch besser ein Ersatzprodukt.

Allgemeine Tipps zum Kochkurs für Allergiker

Wichtig für einen Allergiker ist, dass er sehr gut über seine Allergie und die damit verbundenen Folgen, also die Symptome, die auftreten, Bescheid weiß. Einige Allergiker entdecken sogar erst in einem Kochkurs eine mögliche Unverträglichkeit bzw. Allergie. Grund dafür ist häufig, dass viele Lebensmittel, die in einem Kochkurs verarbeitet werden, in der Küche des Allergikers bisher nicht zu finden waren. Ein sehr hohes Risiko für mögliche Allergien bildet die Asiatische Küche, insbesondere die Indische Küche und die Karibische Küche, also Küchen, die mit sehr scharfen Gewürzen arbeiten. Ist eine Allergie bekannt, sollte schon im Vorfeld abgeklärt werden, mit welchen Gewürzen oder Lebensmitteln gearbeitet wird bzw. aus welchen Zutaten die Rezepte bestehen. Allgemein ist es sehr wichtig, dass es einem Teilnehmer an einem Kochkurs – auch wenn der Kurs noch nicht begonnen hat – möglich ist, dass er beim Anbieter nachfragen kann, welche Lebensmittel im Groben für die Zubereitung der Kochkurs-Speisen verwendet werden. Je früher eine mögliche Allergie dem Anbieter bekannt ist, desto besser kann dieser darauf reagieren und vielleicht noch etwas in seinen Rezepten umstellen.

Dass mögliche Zwischenfälle durch Allergien während des Kochkurses verhindert werden, wie ein Allergieanfall, liegt auch im Interesse des Anbieters und natürlich im Interesse des Teilnehmers. Denn schließlich geht es um die Gesundheit des Teilnehmers und darum, dass die anderen Teilnehmer einen schönen Kochkurs erleben können.

Im Allgemeinen ist es bei einem Kochkurs sehr wichtig, dass der Teilnehmer jederzeit den Leiter des Kochkurses in Bezug auf die Zutaten ansprechen können, damit sie für sich auch abklären können, ob nicht vielleicht eine Allergie auf dieses Lebensmittel vorliegt. Das heißt, die Kommunikation sollte auf jeden Fall stimmen zwischen dem Leiter des Kochkurses und seinen Teilnehmern.

Fazit

Im Idealfall sollten Allergiker von vorneherein darauf achten, dass sie an einem Kochkurs teilnehmen, der dafür ausgelegt ist, dass an diesem Kurs nur Menschen daran teilnehmen, die an einer Allergie leiden und für sich und ihre Gesundheit kochlernen möchten. Die Leiter der Kochkurse können sich in diesem Fall voll und ganz auf die Bedürfnisse der Allergiker einstellen. Die Leiter solcher Kochkurse sind zudem meist auch – im Gegensatz zu den Leitern der „normalen“ Kochkurse – erfahrene Köche, die sich mit dem Kochen für Allergiker auskennen. Risiken können dadurch vermieden werden.